Hier werden Projekte vorgestellt, an denen wir arbeiten. Und zukünftige Projektideen.

Leistungsfähige Verteilnetzbetreiber
Der Netzanschluss von Solaranlagen und die Integration des Solarstroms sind eine zentrale Herausforderung auf dem Weg zu 1000 GW PV in Deutschland. Für beides sind die Betreiber der lokalen Stromnetze zuständig. Diese müssen die technische Anbindung von Solaranlagen und von neuen Stromverbrauchern ermöglichen. Und sie müssen den digitalen Zugang zum Strommarkt ermöglichen.
Nur mit leistungsfähigen Verteilnetzbetreibern kann die Vision von 1000 GW kostengünstig ermöglicht werden.
Analyse und Empfehlungen
Zum Start wurde eine Umfassende Analyse des Status Quo der Verteilnetzbetreiber in der Energiewende durchgeführt: Warum sind die relevant, wo stehen wir heute, was könnte man machen? Die Ergebnisse davon sind in einem Hintergrundpapier zu leistungsfähigen Verteilnetzbetreibern zusammengefasst.
Eine zentrale Erkenntnis dabei ist, dass es aktuell zwar viele gesetzliche Vorgaben für die VNB gibt – aber keinerlei Anreize diese Vorgaben mit Fokus auf den Kunden möglichst gut auszuüben. Und dass es zahlreiche internationale Best Practices für moderne Regulierung von Servicequalität gibt. Diese Erkenntnis hat das 1000 GW Institut in einer Analyse für die Konsultation der Bundesnetzagentur zu dem „NEST“-Prozess eingebracht.
http://www.vnb-transparenz.de
Die Vision: Produktanbieter werden auf Trustpilot bewertet, Arbeitgeber auf Kunuu . Und Verteilnetzbetreiber auf vnb-transparenz.de.
Damit wird Transparenz geschaffen: wo Dinge besonders gut klappen, wo Dinge gut laufen und wo es hakt. Das hilft den Verteilnetzbetreibern (VNB) dabei, voneinander zu lernen, und ermöglicht den lokalen Eigentümern und Stakeholdern der VNB ein ehrliches Feedback zu der Performance des „eigenen“ VNB. Die Aufsichtsbehörden unterstützt es in ihrer Arbeit. Alle Kunden können es nutzen, um Verbesserungen bei „ihrem“ VNB vorzuschlagen, basierend auf den jeweiligen Best Practices bei anderen VNB.
Soweit die Vision. Aktuell ist das Portal noch im Pilotbetrieb, als praktische Umsetzung der Erkenntnisse aus der oben beschriebenen Analyse. Im Rahmen eines Pilotprojektes in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Bürgerenergie eV wurde im Februar 2026 eine Datenerhebung für die Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) und Mieterstrom durchgeführt.
Eine zweite Umfrage wurde zu dem Stand der Umsetzung der zeitvariablen Netzentgelte (§14a EnWG, Modul 3) durchgeführt und im Mai 2026 veröffentlicht.
Weitere angestrebte Dimensionen betreffen das Bidirektionale Laden von Elektroautos, flexible Netzanschlussverträge für Grünstromspeicher, und den Roll Out von Smart Metern . Wer Ideen und ggf. sogar Daten für weitere Kriterien und Dimensionen der Performance von VNB hat, oder die Idee unterstützen möchte, zB. mit einer Masterarbeit, Mitarbeit an Open-Source-Tools oder mit konkretem Feedback – gerne melden!
IzV – Initiative zukunftsfähige Verteilnetzbetreiber
Für die langfristige Fortführung der Transparenzplattform außerhalb des 1000 GW Instituts wurde in 2026 eine gemeinnützige gUG gegründet, welche die Arbeit ab 2027 fortsetzen soll.

Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung
Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung setzt die Vision von Solarstrom-Eigenverbrauch in Mehrfamilienhäusern um. Was früher das Privileg von Einfamilienhausbesitzern war, ist seit 2024 für alle möglich.
Anders als bei Mieterstrom braucht es dafür keine zusätzlichen Dienstleister und keine Bündelprodukte mit Netzstrom. Und anders als bei Mieterstrom entfallen keine Grundgebühren für die Netznutzung: das macht das Modell langfristig systemisch nachhaltig für die Energiewende.
Soweit die Theorie. In der Praxis stockt die Umsetzung derzeit häufig noch – vor allem an der Kenntnis über Rechte und Pflichten auf Seite der Nutzer und an der Implementierung von IT-Systemen durch die Verteilnetzbetreiber.

Solare Rechenzentren mit DC-Kopplung
Die Idee:
Rechenzentren benötigen in den nächsten Jahren große Mengen an Strom, der idealerweise durch Erneuerbare Energien erzeugt wird. Die Kombination aus Solaranlagen und Batterien kann in vielen Teilen der Welt die günstigste Option sein, die je nach Standort und Auslegung sogar ohne zusätzliche Stromerzeugung den Betrieb eines Rechenzentrums ermöglicht. Das besondere daran: Photovoltaik erzeugt Gleichstrom und Rechenprozessoren benötigen Gleichstrom. Durch intelligente neue Leistungselektronik können Umwandlungsverluste vermieden und Effizienz und Materialeinsatz optimiert werden.
Aber wie rechnen sich solche Konzepte heute in verschiedenen Regionen, welche Potentiale gibt es dafür, und wie kann so etwas in der Praxis erstmals umgesetzt und dann skaliert werden?
Was wird gebraucht:
Interessierte Rechenzentrumsbetreiber, Investoren, Projektentwickler, Hardware-Anbieter für Interviews und Feedback zu Analysen; Bachelor- oder Masterstudenten für Abschlussarbeiten in dem Themengebiet.

POG 2035: Smart Meter für Alle durch Kostenreduktion
Die Idee:
Smart Meter sollten zum Standard werden für alle Stromabnehmer. Doch ist solch ein „Full Rollout“ mit den aktuellen Kosten nicht sinnvoll möglich. 120 EUR pro Jahr kostet der Betrieb eines Smart Meters aktuell. Über 8 Jahre sind dies 960 EUR.
Erste Gespräche mit Experten haben gezeigt, dass eine POG von unter 20 EUR langfristig durchaus möglich ist. Die Hardwarekomponenten inklusiver der enthaltenen Halbleiter können günstig produziert werden, Innovationen in der Datenübertragung lösen aktuelle Probleme der Konnektivität, im Hintergrund benötigte IT-Systeme können effizient und zu wettbewerblichen Kosten bereitgestellt weden. Diese Hypothesen sollen durch Detailanalysen validiert oder falsifiziert werden und für eine wissenschaftliche Leserschaft für weitere Analysen und als Diskussionsgrundlage veröffentlicht werden.
Was wird gebraucht:
Hardware- und Software Experten für Interviews und Feedback; Bachelor- oder Masterstudenten der Ingenieurwissenschaft, Professor & Lehrstuhl für evtl. Auftragsarbeiten für philantrophische Auftraggeber.

Barrieren Priorisieren
Die Idee:
Gerade im Bereich der Gebäude-PV können auch kleine Hürden große Effekte haben. Diese machen einzelne PV-Anlagen unnötig teuer, aber auch die Energiewende als ganzes. Aber welche Hürden sind besonders relevant, was sollte prioritär angegangen werden? Mögliche erste Fokussegmente sind PV-Anlagen auf Gewerbedächern oder auf Mehrfamilienhäusern.
Was wird gebraucht:
PV-Installateure für Interviews. Bachelor- oder Masterstudenten der Ingenieurwissenschaft.
Wir freuen uns über Ideen, Hinweise und Kommentare:
hallo, vielen Dank für die Info zu dem neuen Projekt! Könnten Sie mir sagen, welcher VNB das ist. wie ich…
WEG in Bad Dürrheim – privat, Wohngebäude (GGV), VREY, Bad Dürrheim, aktiv
Liebes Team von 1000 GW, seit Januar ist in Halle eine weitere GGV aktiv, mit 24 kWp und Speicher, auf…
Folgende GGV-Projekte habe ich dieses Jahr begleitet: Trier, Orli-Torgau-Straße; Countrol; Trier; SWT; aktiv; http://www.ggv-info.de Trier, Aachener Straße; Countrol; Trier; SWT;…

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