Hier werden Projekte vorgestellt, an denen wir arbeiten. Und zukünftige Projektideen.

vnb-transparenz.de
Die Vision: Produktanbieter werden auf Trustpilot bewertet, Arbeitgeber auf Kunuu . Und Verteilnetzbetreiber auf vnb-transparenz.de.
Damit wird Transparenz geschaffen: wo Dinge besonders gut klappen, wo Dinge gut laufen und wo es hakt. Die Transparenz hilft den Verteilnetzbetreibern dabei, voneinander zu lernen, und ermöglicht den lokalen Eigentümern und Stakeholdern der Verteilnetzbetreiber ein ehrliches Feedback zu der Performance des „eigenen“ VNB. Die Aufsichtsbehörden unterstützt es in ihrer Arbeit. Alle Kunden der Verteilnetzbetreiber können es nutzen, um Verbesserungen bei „ihrem“ VNB vorzuschlagen, basierend auf den jeweiligen Best Practices bei anderen VNB.
Soweit die Vision. Aktuell ist dies noch in Vorbereitung und sucht Mitstreiter. Um die aktuellen Best Practices zu identifizieren, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Kriterien zu definieren. Und natürlich, um die Daten über die Performance der VNB bereit zu stellen. Und mittelfristig auch für Mitarbeitende, die sich Vollzeit darum kümmern.
Zum Start wurde eine Umfassende Analyse des Status Quo der Verteilnetzbetreiber in der Energiewende durchgeführt: Warum sind die relevant, wo stehen wir heute, was könnte man machen. Die Ergebnisse davon sind hier zu finden, hier gibt es das Hintergrundpapier „Leistungsfähige Verteilnetzbetreiber: Wie Transparenz die Energiewende beschleunigen kann“.
Eine zentrale Erkenntnis dabei ist, dass es aktuell zwar viele gesetzliche Vorgaben für die VNB gibt – aber keinerlei Anreize diese Vorgaben im Interesse und mit Fokus auf Kunden möglichst gut auszuüben. Die einzigen Anreize für VNB in Deutschland sind bislang (1) geringe Kosten und (2) geringe Stromausfälle verursacht durch den VNB. In anderen Ländern war dies bis 1990 genau so. Seitdem hat sich dort aber vieles weiterentwickelt. „Servicequalität“ für den Kunden ist Standard in der modernen Regulierung weltweit.
Genau hierzu finden im Rahmen des NEST-Prozesses der Bundesnetzagentur Anfang 2026 die Konsultation statt. Bislang vertritt die Bundesnetzagentur die Auffassung, dass keine zusätzlichen Anreize für die Servicequalität von VNB benötigt werden. Die Analyse in dem oben verlinkten Hintergrundpapier steht hierzu in starkem Kontrast. Daher hat sich das 1000 GW Institut aktiv an der Konsultation beteiligt, dazu informiert, Netznutzer und deren Verbände für die Teilnahme motiviert und relevante Informationen zu der Konsultation bereitgestellt.
Für die Bewertung der Performance der Verteilnetzbetreiber wurde eine Online-Plattform entwickelt und erste Umfragen durchgeführt.
Im Rahmen eines Pilotprojektes in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Bürgerenergie eV wurde im Februar 2026 eine Datenerhebung für die Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) und Mieterstrom durchgeführt. Dies geschah mit freundlicher Unterstützung der Rainer Lemoine Stiftung.
Eine zweite Umfrage wurde zu dem Stand der Umsetzung der zeitvariablen Netzentgelte (§14a EnWG, Modul 3) durchgeführt und im Mai 2026 veröffentlicht.
Weitere Analysen sind aktuell in Vorbereitung und werden veröffentlicht, sobald Daten bereitgestellt werden.
Weitere angestrebte Dimensionen betreffen das Bidirektionale Laden von Elektroautos, flexible Netzanschlussverträge für Erneuerbare Energien, den Roll Out von Smart Metern und das Ermöglichen der Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen.
Wer Ideen und ggf. sogar Daten für weitere Kriterien und Dimensionen der Performance von VNB hat, oder die Idee unterstützen möchte, zB. mit einer Masterarbeit, Mitarbeit an Open-Source-Tools oder mit konkretem Feedback – gerne melden!

Solare Rechenzentren mit DC-Kopplung
Die Idee:
Rechenzentren benötigen in den nächsten Jahren große Mengen an Strom, der idealerweise durch Erneuerbare Energien erzeugt wird. Die Kombination aus Solaranlagen und Batterien kann in vielen Teilen der Welt die günstigste Option sein, die je nach Standort und Auslegung sogar ohne zusätzliche Stromerzeugung den Betrieb eines Rechenzentrums ermöglicht. Das besondere daran: Photovoltaik erzeugt Gleichstrom und Rechenprozessoren benötigen Gleichstrom. Durch intelligente neue Leistungselektronik können Umwandlungsverluste vermieden und Effizienz und Materialeinsatz optimiert werden.
Aber wie rechnen sich solche Konzepte heute in verschiedenen Regionen, welche Potentiale gibt es dafür, und wie kann so etwas in der Praxis erstmals umgesetzt und dann skaliert werden?
Was wird gebraucht:
Interessierte Rechenzentrumsbetreiber, Investoren, Projektentwickler, Hardware-Anbieter für Interviews und Feedback zu Analysen; Bachelor- oder Masterstudenten für Abschlussarbeiten in dem Themengebiet.

POG 2035: Smart Meter für Alle durch Kostenreduktion
Die Idee:
Smart Meter sollten zum Standard werden für alle Stromabnehmer. Doch ist solch ein „Full Rollout“ mit den aktuellen Kosten nicht sinnvoll möglich. 120 EUR pro Jahr kostet der Betrieb eines Smart Meters aktuell. Über 8 Jahre sind dies 960 EUR.
Erste Gespräche mit Experten haben gezeigt, dass eine POG von unter 20 EUR langfristig durchaus möglich ist. Die Hardwarekomponenten inklusiver der enthaltenen Halbleiter können günstig produziert werden, Innovationen in der Datenübertragung lösen aktuelle Probleme der Konnektivität, im Hintergrund benötigte IT-Systeme können effizient und zu wettbewerblichen Kosten bereitgestellt weden. Diese Hypothesen sollen durch Detailanalysen validiert oder falsifiziert werden und für eine wissenschaftliche Leserschaft für weitere Analysen und als Diskussionsgrundlage veröffentlicht werden.
Was wird gebraucht:
Hardware- und Software Experten für Interviews und Feedback; Bachelor- oder Masterstudenten der Ingenieurwissenschaft, Professor & Lehrstuhl für evtl. Auftragsarbeiten für philantrophische Auftraggeber.
Wir freuen uns über Ideen, Hinweise und Kommentare:
hallo, vielen Dank für die Info zu dem neuen Projekt! Könnten Sie mir sagen, welcher VNB das ist. wie ich…
WEG in Bad Dürrheim – privat, Wohngebäude (GGV), VREY, Bad Dürrheim, aktiv
Liebes Team von 1000 GW, seit Januar ist in Halle eine weitere GGV aktiv, mit 24 kWp und Speicher, auf…
Folgende GGV-Projekte habe ich dieses Jahr begleitet: Trier, Orli-Torgau-Straße; Countrol; Trier; SWT; aktiv; http://www.ggv-info.de Trier, Aachener Straße; Countrol; Trier; SWT;…

Barrieren Priorisieren
Die Idee:
Gerade im Bereich der Gebäude-PV können auch kleine Hürden große Effekte haben. Diese machen einzelne PV-Anlagen unnötig teuer, aber auch die Energiewende als ganzes. Aber welche Hürden sind besonders relevant, was sollte prioritär angegangen werden? Mögliche erste Fokussegmente sind PV-Anlagen auf Gewerbedächern oder auf Mehrfamilienhäusern.
Was wird gebraucht:
PV-Installateure für Interviews. Bachelor- oder Masterstudenten der Ingenieurwissenschaft.

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